Erbsensuppe hat früher als Arme-Leute-Nahrung ihr Dasein gefristet und war schon etwas aus der Mode gekommen. Überlebt hat sie in Kombination mit Würsteln auf alpenländischen Skihütten. Vorwiegend aus Erbsenmehl zubereitet, hat sie bei Hüttenkritikern nicht den besten Ruf. Nach unserem Rezept, können die kleinen grünen Kugerln aber nicht nur geschmacklich punkten. Sie stärken gleichermaßen das Immunsystem und die Nerven.

- 30 dag frische, junge Erbsen
- 3 Jungzwiebeln
- 1 kleine Schalotte
- 1 mittelgroßer Erdapfel
- 1 nussgroßes Stück Butter
- Prise Salz
- Prise Zucker
- Pfeffer
- Prise Muskatnuss
- Zitrone mit unbehandelter Schale
- 2 Zweige Liebstöckl
- 3 EL gehackte Petersilie
- 2 EL gehackte Minze
- 2 TL Zitronensaft
- 1 Spritzer Olivenöl
- 700 ml (ca. 5 Tassen) Gemüsebrühe oder klare Rindsuppe
Rezept
Schalotten und Liebstöckel fein hacken, Jungzwiebeln grob schneiden.
Erdäpfel schälen und ebenfalls grob schneiden.
Butter im Suppentopf bei niedriger Hitze zum Schmelzen bringen.
Schalotten mit einer Prise Zucker bei niedriger Hitze und zugedeckt glasig dünsten. Dann Erdäpfel, Jungzwiebeln dazu geben und etwas anbraten. Mit Suppe aufgießen – zischt! 2/3 vom Liebstöckel dazu geben
Suppe bei schwacher Hitze köcheln lassen bis die Erdäpfel einen angenehmen Biss haben
Kurz vor dem Servieren Zitronenschale mit einer Küchenreibe abraspeln, Minze und Petersilie hacken
Erbsen in die Suppe geben und ca. 3 Minuten mit kochen
Vor dem Servieren mit Petersilie, Minze, restlichem Liebstöckel, Zitronenschale, Zitronensaft, frisch geriebener Muskatnuss, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: auch zu dieser Variante der Erbsensuppe passt ein Frankfurter vorzüglich.

