kunstpiste: Kurven, Schnee & Menschen
das Ski Magazin für die Community im Schnee - News & Infos, Bewegung & Wintersport, Skitechnik & CarvingArchiveWorkshopsConsultingPortfolioAbout NicolaContact
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Wed, 14 May 2008 03:49:49 MEZ
Snowcast - snow glossary
Häufig gebrauchter Ausdruck von Skischülern, wenn sie trotz komplizierter Anleitungen durch Skilehrer oder diverse Lehrpläne entdecken wie einfach das Skifahren ist.
Die Begriffserklärungen in diesem Lexikon der Schnee- und Skiausdrücke sollen einen Beitrag zum Licht ins Dunkel des Fachchinesisch liefern. Viel Spass beim Lesen und Schneevergnügen!
_nicola more...
Abfahrtsstrecken für Olympische Winterspiele und FIS-Wettbewerbe müssen besonders geprüft werden, wobei neben den technischen Daten auch darauf geachtet wird, dass diese Pisten nicht nur selektiv, sondern auch technisch anspruchsvoll und mediengerecht sind. Eine Abfahrt soll sich laut FIS Reglement durch fünf Komponenten auszeichnen: Anforderung an Technik, Mut, Geschwindigkeit, Risiko und physische Kondition. Die Strecke muss vom Start bis ins Ziel mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten befahren werden können. more...
Rasches Abbremsen indem die Ski bei paralleler Skiführung quer zur Fahrtrichtung gedreht werden. Der Ausdruck leitet sich aus der norwegischen Bezeichnung Kristiania ab. Eine schon fast akrobatische Weiterentwicklung des Querstellen der Skis, war die sogenannte Quersprungtechnik - siehe Bild oben - aus der sich die Bremstechnik der Braquage - ein "Nothalt" bei dem die Skis blitzschnell quergestellt werden - entwickelt hat. more...
Als Aerial oder Air bezeichnet man Sprünge im traditionellen Freestyle. Freestyle und in der New School. Bildquelle www.marbler.com more...
Ist ein sogenanntes bayerisches Kennwort, das auch im gesamten österreichischen Sprachraum verwendet wird für "schneefrei" im Zusammenhang und als Gegenteil von verschneiten Flächen. more...
- französisch "nach dem Skifahren". Seit den 1950er Jahren ist es bereits Tradition, nach einem schönen Sporttag nicht sofort ins Hotel zu verschwinden, sondern das gemeinsame Erleben noch beim Après Ski ausklingen zu lassen - oder auch das Nachtleben einzuläuten, je nach dem. Als Après Ski Locations sind mittlererweile Schirmbars sehr beliebt, dort werden richtige Après Ski-Parties mit DJs und starken Drinks inszeniert. Die urig - romantische Variante des Après Ski ist der Hüttenzauber. more...
Der Winkel zwischen Schnee und Kante der beim Aufkanten erreicht wird. Er ist vom Skifahrer aktiv veränderbar und ein wichtiges Element beim Steuern der Skis. more...
Beim Ausleger greift man mit dem inneren Arm weit in den Schwung hinein und erhält so eine starke Kurvenlage. Der Innenski trägt den Hauptanteil der Belastung und wird deshalb fest durchgebogen, dadurch verstärkt sich die Selbstführung. Der Ausleger ist die Weiterentwicklung des Klammerschwungs. more...
Der Ski, der in einer Kurve den äusseren, weiteren Bogen macht und am Ende der Kurve "näher zum Tal" ist. Er wird daher auch Talski genannt. more...
Sehr flache Schanze, eher ein Hügel more...
Wichtige Voraussetzung für das Drehen/Umkanten der Skis ist ein Belastungswechsel von einem Bein auf das andere. Für die dafür notwendige Entlastungsphase unterscheidet man in traditionellen Lehrmeinungen zwischen Hoch- und Tiefentlastung. Dies ist entweder eine deutliche Hochbewegung, an deren Umkehrpunkt eine kurze Entlastung der Skis zur Ausführung der Umkantbewegung genützt werden kann oder Tiefentlastung die unmittelbar mit dem Beginn einer Tiefbewegung (Beugen der Beine) einsetzt und mit dem Beginn der Verlangsamung dieser Tiefbewegung endet. In einer dynamischen Fahrweise erfolgt der Belastungswechsel am besten situationsbedingt an die Umgebungskräfte angepasst, flexibel, manche traditionelle Lehrpläne geben aber noch immer eindeutige Empfehlungen ab. more...
Veraltet - siehe Innenski more...
Biwak bedeutet laut Duden Feld(nacht)lager, Ursprung militärischer Bereich. Unterscheidung zwischen planmäßigem und Notbiwak. Das planmäßige Biwak wird bezogen, wenn eine Aktion (z. B. Skitour) längere Zeit dauert und keine festen Unterkünfte zur Verfügung stehen. Beim Bau von Notbiwaks im Schnee ist es wichtig, dass man genügend tief in die Schneedecke hineingräbt. Selbst bei ungenügender Ausrüstung, aber genügend hoher Schneedecke ist ein Überleben über mehrere Tage hinaus möglich. Am Hang wird am besten eine Schneehöhle gegraben, in welcher man mindestens bequem sitzen kann. more...
Ein von Walter Kuchler geprägter Ausdruck für einen extremen Carving-Schwung, bei der nur noch der Innenski im Schnee ist, der Körper berührt im Idealfall vom Oberschenkel bis zur Schulter den Schnee. Der Außenski wird für kurze Zeit angehoben. more...
Ausrutschen auf den Skischuhen am Hang bei starkem Aufkantwinkel, da der Skischuh breiter ist als die Skimitte. Hangneigung und Schneebeschaffenheit beeinflussen das BootOut. Eine Verminderung des BootOuts durch Verwendung breiterer Skis oder von Erhöhungsplatten möglich. Das Aufsetzen der Skischuhe findet dadurch erst bei extremeren Aufkantwinkeln statt. Fälschlicherweise wird das BootOut sehr oft als "Innenskifehler" kommentiert. more...
Buckelpisten entsehen auf steileren Hängen durch Schneeanhäufungen wenn viele Skifahrer entlang der Falllinie kurze gedriftete Schwünge fahren. Buckelpistenfahren erfordert eine sehr dynamische Fahrweise. Der Richtungswechsel sollte jedes Mal beim Überqueren der Falllinie ausgelöst werden, weshalb eine sehr aktive, geländeangepasste und kontrollierte Fahrtechnik Grundvoraussetzung ist. Buckelpiste oder Mogul Skiing ist im Freestyle Skiing eine eigene Disziplin bei der eine vorgegebene Strecke in möglichst kurzer Zeit zu durchfahren ist und zwei verschiedene Sprünge in die Fahrt eingebaut werden. Die Wertung Erfolgt nach Punkten - 50% technische Ausführung der Fahrt, 25% Sprünge, 25% Zeit. more...
Bei Cap- oder Schalenskis besteht der Obergurt und die Seitenwangen aus einem Stück. In diese Schale werden der Kern (Holz, Schaum oder kombiniert), die Kanten, der Untergurt und die Lauffläche eingelegt und verklebt. Man unterscheidet die echte Cap-Bauweise, bei der die Schale eine tragende Schicht darstellt, und strenggenommen ebenso als Sandwichbauweise bezeichnet werden müsste und eine "kosmetische" Schalenbauweise, bei der eine Schale einfach nur das "Innenleben" des Skis verdeckt. more...
"To carve" heißt schneiden oder schnitzen, wobei erstes als Definitionsansatz der Sache am besten gerecht wird. Carving bedeutet also Schwingen mit intensiver Unterstützung durch Kante und Skiform. more...
Skis mit "extremer Geometrie", das heißt, sie haben eine stärkere Taillierung (Schaufel 90 - 125 mm, Mittelteil 60 - 80 mm, Skiende 80 - 120 mm) und teilweise geringere Trapezform als "herkömmliche" Skis. Sie werden kürzer und meist mit Carving - bzw. Erhöhungsplatte gefahren. Während bei "herkömmlichen" Skis die vorgegebene Konstruktionsradius zwischen 35 - 50 m beträgt, weisen Carver Radien bis unter 12m auf. more...
Extrem leichter und trockener Neuschnee, der vorwiegend in den Rocky Mountains vorkommt. "It’s fuckin’ awesome dude!" more...
Spielerisch, schöne Fahrt im Neuschnee oder auf der Piste. more...
Strecksprung mit Quergrätschen (Schrittbewegung) der Beine. more...
Bei Skis mit Dualradius spricht man von degressivem Radius, wenn der kurze Radius am hinteren Skiteil ist. more...
Eine hangseitige Schneeberührung mit beiden Händen nennt man Doubletouch. Diese Form des Funcarvens bezeichnen viele als das Nonplusultra. more...
1. Gefahrener oder gecarvter Vollkreis 2. Gesprungene Rotation um die eigene Achse - Heli oder Helikopter 3. Rotation um die eigene Achse (Walzer, Skiwalzer) Definition by Martina more...
Das Gegenteil von rein geschnittenen Kurven, siehe auch Carven, wenn Kurven entweder durchgängig oder an Anfang oder Ende mehr oder weniger gerutscht werden. more...
Zwei unterschiedliche Radien definieren den Sidecut des Skis. Für die Fahreigenschaften kommt es darauf an ob der kurze bzw. lange Radius auf der effektiven Kantenlänge vorne oder hinten angebracht ist. Ist der kurze Radius hinten, spricht man von degressivem Radius. more...
Eine Ablagerung von Eis, die kristalline Formen aufweist (Leitern, Nadeln, Federn, Fächer), entstanden durch Kondensation von Wasserdampf aus der Luft bei einer Temperatur unter 0°C more...
Vorteile von Stand erhöhenden Bindungsplatten und externen Platten ist die Verringerung der Sturzgefahr in extremen Kurvenlagen. Sie erlauben einen größeren Aufkantwinkel dadurch, dass sie den Abstand Skischuh - Skilauffläche vergrößern. Ein Berühren der Innenseite der Skischuhe mit dem Schnee wird dadurch verhindert. Durch den größeren Abstand, den der Schuh zum Ski mit einer Platte hat, ist der Ski vor allem beim Geradeausfahren für ungeübte Skifahrer schlechter beherrschbar. Die Gefahr zu verschneiden erhöht sich. Darüber hinaus ist eine erhöhte Belastung der Gelenke, vor allem des Kniegelenks möglich. more...
Sturz, bei dem das Gesicht zuerst auf dem Schnee landet. more...
Der Firngleiter ist die Urform aller extremen Shortcarver (Bigfoot, Snowblade etc.). Er wurde ursprünglich zu Abfahrten auf Bergtouren von Emo Henrich 1946 entwickelt, zum Patent angemeldet und seit 1951 als Firngleiter "Figl" bezeichnet. more...
Durch fortschreitendes Schmelzen und Gefrieren bilden sich aus Neuschnee immer mehr runde Schneekörner, die Körner verschmelzen auch miteinander. Durch die Abnahme der Hohlräume wird der Schnee dichter: bis zu 500 kg/m^3. Firn wird durch folgende Tatsache charakterisiert: Die Partikel berühren sich, die Luftzwischenräume stehen miteinander in Verbindung. Die erste Eigenschaft unterscheidet den Firn vom Schnee in kristalliner Form, die zweite vom Eis. more...
Der Internationale Skiverband - International Ski Federation, Fédération Internationale de Ski - wird in allen Sprachen mit "FIS" abgekürzt. Die Organisation wurde am 2. Februar 1924 während den ersten Olympischen Winterspielen in Chamonix, Frankreich mit 14 Mitgliedernationen gegründet. Heute sind 100 nationale Skiverbände der FIS angeschlossen. more...
Das Biegeverhalten von Skis, ist ein entscheidendes Maß für den Radius der gefahrenen Kurve und die Exaktheit des Kantengriffs. Durch Verwendung von speziellen Montageplatten soll gewährleistet werden, dass sie durch die Bindungsmontagepunkte nicht beeinflusst wird. Fast alle Hersteller bieten mittlererweile auch spezielle Carvingbindungen an, die diesem Aspekt gerecht werden. more...
Freeriding fängt dort an, wo die Piste aufhört. Das Spektrum reicht von ersten Versuchen unmittelbar neben der gepflegten Piste bis hin zu extremen Rides durch felsverblockte Steilwände. Freeriding ist keine Sportart, sondern Lifestyle - Ausdruck der inneren Einstellung und der natürlichen Sehnsucht: frei bewegen - der alltäglichen Enge unserer Zivilisation wenigstens einen Schritt weit zu entfliehen. Dabei steht natürlich die Sicherheit trotzdem an erster Stelle. Es erfordert eine ausgezeichnete Gebietskenntnis und vor allem große Umsicht in der Einschätzung der Lawinengefahr, um die Freiheiten abseits der Piste so richtig genießen zu können. more...
Freestyle Ski ist die moderne Bezeichnung für Skiakrobatik, Trickskilaufen oder Skikunstlauf. Freestyle ist seit 1978 neben den Nordischen und Alpinen Bewerben eine FIS Wettkampfsparte. 1971 fanden die ersten inoffiziellen Freestyle-Weltmeisterschaften statt, 1981 der erste Freestyle Worldcup, seit 1992 sind die Freestylebewerbe auch Olympisch. Es gibt folgende Wettkampfdisziplinen: Buckelpiste, Springen, Skier Cross und Halfpipe. Bildquelle: www.marbler.com more...
Carvingskis mit einem Radius um ca. 10 Meter. Damit weisen sie eine sehr starke Taillierung, auch im Vergleich zu anderen Carvingskimodellen, auf und ermöglichen deshalb Schwünge mit sehr viel Dynamik und Schneenähe. more...
Wenn während eines Sprunges eine oder beide Hände eine Skikante berühren. more...
Der Begriff Innenkante kann zum körperbezogenen Bezeichnen und Differenzieren vom Innenski durch den Ausdruck Grosszehenkante leichter verständlich gemacht werden. more...
Um den Aufkantwinkel der Skis zu erhöhen wird während eines Schwungs der Unterkörper zum Hang geneigt. Der Oberkörper bleibt dabei aber aufrecht um die Kontrolle über die Skis nicht zu verlieren. Der dabei entstehende Winkel zwischen Oberkörper und Unterkörper hängt von Hangneigung und Geschwindigkeit ab und wirkt stabilisierend. Früher bediente man sich dazu des "Hüftknicks", bei dem der Oberkörper bewusst vom Hang weggeneigt wurde. Rundes Carven ist mit Hüftknick im traditionellen Sinn nicht möglich. more...
Mit Harsch bezeichnet man eine infolge wechselnder Witterungsperioden (Tauwetter, Frostperioden) verfestigte Schneedecke. Man unterscheidet generell noch drei Unterarten. Windharsch: dieser entsteht durch eine windgetriebene Verdichtung des oberen Bereiches der Scheedecke. Sonnenharsch: diese Art entsteht durch wechselndes Antauen durch die tagsüber vorhandene Sonneneinstrahlung und das anschließende nächtliche Gefrieren. Bruchharsch: wenn die verhärtete Schicht über einer weichen Schicht liegt und nicht mehr trägt. more...
Strecksprung, bei dem sich der Körper 360° um seine Längsachse dreht. Schwieriger Aufrechtsprung, da die Blickrichtung nicht der Sprungrichtung folgt. Definition and Pic by x-skier.com more...
Dieser Begriff ist aus dem Motorradjargon entlehnt. Ursache 1 - Wenn die Skis am Hinterende quer zum Kurvenradius wegrutschen neigt sich der Oberkörper zum Hang. Erhalten die Skis in dieser Phase wieder Kantengriff, wirken Kräfte die den Skifahrer ruckartig in die Höhe katapultieren. Ursache 2 - Wird gegen Schwungende der Aufkantwinkel sehr groß und die Kurve sehr eng und der Läufer reduziert den Druck auf die Ski nicht, ist ein "Highsider" kaum vermeidbar. Diese Form von Stürzen war früher eher selten, mit Carvingskis kommen sie jedoch auf Grund der sie auszeichnenden Dynamik, besonders im Rennlauf recht häufig vor und führen manchmal zu schmerzhaften Becken- Rumpf- und Schultergürtelprellungen. more...
Ein- oder mehrfaches Anhocken und Strecken der Beine im Sprung. more...
Gemütliche Variante des Après Ski. Wenn sich in der Skihütte die Scheiben beschlagen und draußen fast arktische Kälte klirrt, ist das meistens ein Anzeichen für eine gemütliche Atmosphäre. Oft kann es dabei passieren, dass man dann vor lauter guter Stimmung drinnen die Schönheit draußen verpasst... Zu einem romantischen Hüttenzauber gehört der Geruch von Holzfeuer und Glühweingewürz ebenso wie Slowfood und Musik unplugged. more...
Der Ski, der in einer Kurve den inneren, kleineren Bogen macht und am Ende der Kurve "näher zum Berg" ist. Deshalb wurde er früher auch Bergski genannt. Da beim Carven die gesteuerte Kurve schon weit vor der Falllinie beginnt, also direkt nach dem vorgehenden Kurvenende, ist die früher verwendete Bezeichnung "Bergski" nicht mehr zweckmäßig und verwirrend. Die Begrifflichkeit Außen- und Innenski ist über die gesamte Kurvenphase unverwechselbar. more...
Entscheidend ist die effektive Kantenlänge, also jener Teil der Kante, der beim Schwung tatsächlich in den Schnee greift. Wird oft in der Beschreibung von Skis angegeben. Auch die Mitte der Skis (wichtig für die Bindungsmontage) sollte als die Mitte der effektiven Kante und nicht als Mittelpunkt zwischen Spitze und Ende angegeben sein more...
Beim Kantentuning werden überstehende Kanten entfernt und abgenutzte Kanten frisch geschliffen. Für den Allroundgebrauch erweist sich der Schliff einer hängenden Kante als sehr Vorteilhaft. Freaks und Rennläufer verwenden verschiedene Winkel zwischen 86° und 89° an der negativen Kante. Nach dem Schleifen können nach Bedarf die Kanten an den Skispitzen und -enden "gebrochen", d.h. abgerundet um die Gefahr des Verschneidens zu verringern. more...
Diese Materialverhärtungen entstehen durch kurzzeitige Wärmeentwicklung, durch Reibung, wenn die Kante über einen Stein oder andere harte Materialien gleitet. Die geschädigten Stellen können mit einem geeigneten Schleifinstrument (z.B. Alu-Oxid-Stein, ausreichend angefeuchtet) unter Druck dem unversehrten Kantenbereich wieder angeglichen werden. more...
Die Kantengeometrie muss auf Schneebeschaffenheit und Fahrstil abgestimmt sein. Mit einem Kantenwinkel von weniger als 90° hat man einen besseren Kantengriff. Für Carvingskis und harte Piste ist diese Präparation unbedingt zu empfehlen. 89°- 88° sind allgemein empfehlenswerte Kantenwinkel, 87° und 86° werden nur im Extrembereich verwendet. Manchmal sieht man auch Kantenwinkelbezeichnungen wie 01°, 02° usw., was leicht zu Verwirrung führt. 01° ist identisch mit 89°, 02° mit 88° usw. Achtung nicht mit Aufkantwinkel verwechseln! more...
Wird auch Torsionskastenprinzip oder Wickeltechnik genannt. Eine sehr aufwändige Skibaumethode bei der um den Kern ein Fieberglasschlauch laminiert wird >> Torsionskasten. So befindet sich das Glasfasermaterial auch im senkrechten Bereich und macht den Ski verwindungsärmer und daher auch sehr eisgriffig. Das muss sich aber nicht unbedingt positiv auswirken und da dieses Verfahren sehr arbeitsintensiv ist, verliert es momentan gegenüber der Sandwichbauweise mit Seitenwangen an Bedeutung. more...
"Anklammern" an den Hang mit dem Innenski, der Aussenski ist dabei nur wenig belastet. Siehe auch Ausleger. more...
Der Begriff Aussenkante kann zum körperbezogenen Bezeichnen und Differenzieren vom Aussenski durch den Ausdruck Kleinzehenzehenkante leichter verständlich gemacht werden. more...
Als Kompaktschnee wird in der Regel meist Kunstschnee bezeichnet. Aber auch Naturschneekristalle werden durch Umwandlungsprozesse, Befahrung und Pistenpräparierung verdichtet. Kompaktschneepisten sind im Gegensatz zu Neuschneepisten robuster. more...
Kristiania leitet sich aus Kristianiasand ab (alter Name für Oslo) und ist der Name für eine alte norwegische Skitechnik, welche der alpinen Skitechnik zu Grunde liegt. Bei Kristiania-Bögen entstand durch verstärktes Verwinden eine parallele Skiführung. Sie eigneten sich besonders gut für einen schnellen Übergang zum Quer-Fahren, bzw. zum Halt bringenden Seitrutschen oder Querstellen der Skis, das im Alpenländischen Sprachgebrauch als Abkristeln bezeichnet wurde. more...
Beschneiungsanlagen mischen Wasser und kalte Luft unter Druck in einem bestimmten Verhältnis, wodurch das zerstäubte Wasser kristallisiert. Im Gegensatz zu Naturschnee gefrieren die Kristalle von technisch erzeugtem Schnee von außen nach innen. Die fertig gefrorenen Kristalle brechen auseinander, wobei sich scharfe Kanten bilden. Oft ist bei frischen Schneekristallen noch nicht alles Wasser gefroren; wird der Kunstschnee zu früh präpariert, fließt das nicht gefrorene Wasser an die Oberfläche und bildet eine Eisschicht. Die künstlich erzeugten Kristalle sind ca. 10 Mal kleiner als Naturschneekristalle, deshalb wird auf den Pisten in kurzer Zeit eine hohe Dichte erreicht. Hohe Dichte bedeutet eine große Kontaktfläche – und in Kombination mit scharfen Kristallformen eine hohe Reibung (aggressiver Schnee). Kunstschnee wird häufig mit Kompaktschnee umschrieben. more...
Der Lawinenairbag oder Lawinenballon ist ein Rettungsgerät, das ein Untergehen in fliessenden Lawinen verhindern soll. Es besteht aus zwei Ballons mit einem Gesamtvolumen von 150 Litern, die in einen Skitouren-Rucksack integriert sind und bei Ziehen eines Auslösegriffs innerhalb 1-2 Sekunden aus einer Druckluftpatrone sowie über ein Ventilsystem mit Umgebungsluft aufgeblasen werden. Feldversuche sowie die Auswertung von Unfällen, in die Personen mit Lawinenairbags verwickelt waren, bestätigen die prinzipielle Wirksamkeit des Systems. more...
Die meisten Skis haben einen elliptischen Konstruktionsradius, der im Marketing diverser Skifirmen gerne auch als Multiradius bezeichnet wird. Multiradius bedeutet, dass die Krümmung des Sidecuts nicht durch einen einzigen Kreis beschrieben werden kann, sondern in der Regel durch die Übergänge sehr vieler Kreisbögen. Durch einen ausgewogenen Multiradius können die Fahreigenschaften des Skis generell harmonischer wirksam werden und nicht, wie oft fälschlicherweise kolportiert, das Fahren unterschiedlich großer Radien ermöglicht werden. more...
Eine junge Schneeablagerung, bei der die originale Form der Eiskristalle erhalten ist. Meteorologisch: der tägliche Schneefall, der morgens gemessen wird. more...
Slopestyle bzw. "New School" stellt den neuen Freestyle-Sport dar: Traditionelle Sprünge im neuen Stil mit Grabs sowie neue Sprünge mit neuen Namen, Halfpipe und Skicross. Es gibt weder ein einheitliches Reglement noch einheitliche Namen für Sprünge und Aktionen, was aber auch die Philosophie der New School Bewegung darstellt. Spass und Style stehen im Vordergrund. Allerdings ist der Einfluss der New School auf den traditionellen Freestyle Wettkampfsport - Old School ganz deutlich - sowohl bei Sprüngen als auch Bewerben (Skicross, Halfpipe). more...
Seit Hannes Schneider in den 1920ern die Alpine Skitechnik als Synthese der skandinavischen Methoden mit alpinen Erfahrungen definiert hat, spricht man von Alpin Skilauf und Nordischem Skilauf. Die nordischen Disziplinen sind Langlauf, Skisprung, Skifliegen und Biathlon. Langlauf ist die älteste Form des Skilaufs und zählt zu den verbreitetsten Wintersportarten, man unterscheidet dabei zwischen der klassischen Diagonaltechnik, die auch im Skiwandern angewandt wird und der Skatingtechnik. more...
Unter der neuen Bezeichnung "Old School" wird der traditionelle Freestyle Wettkampfsport verstanden. Ausführung, Technik und Bewertung in Bewerben ist von der FIS reglementiert. Diese Definition ist allerdings nicht mehr ganz korrekt, da auch im Freestyle Ski Sprünge und Figuren aus der New School verwendet werden. more...
Skifahrer (in seltenen Fällen Skifahrerinnen), die sich bedingt durch eine Charakterschwäche rücksichtslos, schnell und oft mit ungenügender Technik auf den Pisten bewegen. Pistensäue treten auch gerne im Rudel auf. Definition by Urs more...
Trockener, lockerer Neuschnee dessen ursprünglichen Kristalle noch erkennbar sind. more...
Carvingskis besitzen eine verbreiterte Schaufel und ein verbreitertes Skiende. Diese Taillierung ergibt den vielzitierten eingebauten "Konstruktionsradius", den der Ski eigentlich theoretisch und unabhängig von der Durchbiegung und dem Aufkantwinkel aufweist. Der eingebaute Radius wird durch Druck und größeren Kantenwinkel (meistens kommt beides zugleich zur Geltung) gewissermaßen verkürzt. Das bedeutet, dass der "gefahrene", Radius also entsprechend kürzer wird. more...
Produktionsweise von Skis und Ssnowboards, wobei ein Holzkern und verschiedene andere Materialien verwendet werden, die in eine Form gelegt und unter hohem Druck und hohen Temperaturen zu einem Stück zusammengeklebt werden. Diese Bauweise ergibt formstabile exakt bestimmbare Flex- und Torsionseigenschaften und wird nur in Handarbeit hergestellt. more...
"Geschäumt" werden vorwiegend Ski im niedrigen Preissegment aber auch hochwertige Verbundkonstruktionen mit sehr geringem Gewicht - Tourenskibereich.
  • Injektionsverfahren Bei dieser Konstruktion wird zwischen Unter- und Obergurt Polyurethan-Schaum (PU-Schaum) eingespritzt, der dann aushärtet.
  • Verbundbauweise Mit der Verbundbauweise werden Holzstreifen in den Schaumkern eingelegt.
  • RIM- Bauweise (Reactive Injection Molding) Ein Holzkern wird mit hochverdichtetem PU-Schaum verklebt und dadurch mit Ober- und Untergurt verbunden. more...
  • Schneeflocken oder Schneekristalle sinken in der Luft zu Boden wo sie sich ablagern. Dabei können sie Luftschichten mit über 0°C durchfallen ohne dass sie schmelzen, da der Wärmeentzug nicht ausreicht. Daher kann die Schneefallgrenze über der Nullgradgrenze liegen. more...
    Bestehen aus mehreren ineinander verhakten oder aneinander gefrorenen Kristallen und können Zentimetergröße erreichen. more...
    1. Als Schneemacherinnen werden Schneehexen besonders im deutschsprachigen Alpenraum verehrt und angerufen, manchmal auch gefürchtet. Als Märchengestalt ist Frau Holle [mittelhochdeutsch holde >Freundin<, >Dienerin<, von altnordisch huld >günstig<, >gnädig<; Ursprung Göttin Hel] die bekannteste Schneehexe. Seit Einführung der Schneekanonen gerät der Huldigungstag der Schneehexen zur Wintersonnenwende am 21. Dezember besonders in Skigebieten in Vergessenheit. 2. Besonders breite Schneeschiebe, die zur Schneeräumung verwendet wird. more...
    Beim Übergang von Wasser zu Eis werden Wassermoleküle in Kristallgitter eingebaut. Dadurch entsehen sechswinkelige, regelmäßige Kristalle. Obwohl nur ein Kristallsystem vorliegt gibt es mehr als 6000 Kristallformen. more...
    Bremspflug: Um Bremswirkung zu erzielen, werden die Skienden quer zur Fahrtrichtung gedreht, die Spitzen weisen zueinander. Zusätzlich werden die Skis auf den Innenkanten geführt, um bei gleichmäßiger Belastung den gewünschten Bremseffekt zu erzielen. Pflugbogen: Durch das Drehen des Außenbeines, einen Belastungswechsel, sowie Aufkanten des Außenskis wird einseitig der Reibungswiederstand verstärkt, dies führt zu einer Richtungsänderung. Anm.: Der Pflug wird im dynamischen Carvingunterricht nicht mehr als Basiselement gelehrt, sondern ergibt sich fallweise nach Bedarf. Hier divergieren die Lehrpläne allerdings noch stark. more...
    Bei der Sandwich Bauweise von Skis wird zwischen Topsheet und Kante eine sog. Seitenwange aus Kunststoff eingesetzt. Dies hat den Vorteil, dass der Druck direkt und ohne Kraftverlust von der Bindung auf die Kante weitergegeben wird. Dies wiederum hat einen positiven Einfluss auf Kantengriff und Laufruhe. more...
    Abgeleitet vom englischen Verb "to shopflex". Durch das Drücken des Skis sollen Rückschlüsse über die Flexeigenschaften, meistens aber eher ein kompetenter Eindruck vor dem Verkäufer gewonnen werden. Beim Shopflexen kann der Gesichtsausdruck je nach Skimarke stark variieren. Shopflexen ist eine typisch männliche Gewohnheit. _thx Ivan! more...
    Der Sidecut definiert sich über den Sidecutverlauf und die Sidecuttiefe. Der Sidecutverlauf ist entweder radial, progressiv oder degressiv angelegt. Die meisten Skis weisen einen progressiven Sidecut auf, er nimmt in Richtung Schaufel zu. more...
    Der Sidecuttiefe definiert sich über die Breiten des Skis an den 3 Punkten Schaufel, Taille und Heck. Je größer der Unterschied der Breiten an Schaufel und Heck im Vergleich zur Skimitte ist, desto tiefer (größer) ist der Sidecut. Je größer der Sidecut ist, desto kleiner ist der Konstruktionsradius. more...
    Geschichtliche Aufzeichnungen belegen, dass Skibauer aller Epochen mit den Eigenschaften verschiedener Hölzer experimentierten. Auch bei modernen Skis, die höchsten Anforderungen entsprechen sollen, wird dem Holz für den Kern eine wichtige Rolle zugeschrieben. Bei der modernen Herstellung von Skis unterscheidet man zwischen verschiedenen (preiswerten) Schäumungsverfahren, aufwändiger Kastenbauweise, Cap (Schalen-) Bauweise und klassischer Sandwichbauweise mit Seitenwangen. Es gibt auch Mischkonstruktionen, wie die Kombination von Sandwich mit klassischen Seitenwangen und Cap oder die Kombination einer niedrigen Seitenwange mit einer Schalenabdeckung, dabei kann die Seitenwange verschiedenartig modifiziert werden. more...
    Für die Lauffläche von Skis werden entweder extrudierte oder gesinterte Polyethylen-Beläge verwendet. Skibeläge sollen elastisch sein aber gleichzeitig eine größtmögliche Widerstandsfähigkeit bieten und ausgezeichnete Gleiteigenschaften aufweisen. Für Topskis werden gesinterte Beläge verwendet, in die feinste Silikatpartikel eingearbeitet sind. Die Feinheit der Silikatpartikel und die homogene Verteilung im Belag ergibt ein verbessertes Verschleiß- und Gleitverhalten. In weiterer Folge wird rasches Vergrauen unterbunden und damit die Serviceintervalle verlängert. more...
    Skiboarding entwickelte sich zunächst in Amerika. Skiboards werden auch Snowblades oder Snowskates genannt. Sie sind länger (zwischen 70 und 130 cm) und laufruhiger als Firngleiter und die daraus entstandenen Bigfoot. Die Technik ist ähnlich wie beim Inlineskating, gefahren wird ohne Stöcke. Bei Modellen unter einem Meter wird meistens eine Bügelbindung verwendet, man fährt mit herkömmlichen Skischuhen oder Snowboard - Hardboots. Es gibt auch Modelle mit Step-in-Systemen die mit Softboots gefahren werden können. more...
    Der Ausdruck Skijöring kommt aus dem Skandinavischen und bedeutet "gezogene oder geschleppte Skis". Ursprünglich wurde Skijöring als Transportmittel eingesetzt, Bauern ließen sich von Pferden ziehen. Später entwickelte sich Skijöring in Richtung Vergnügen und Wettkampf. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts haben vor allem die Schweizer, aber auch andere Nationen diese Disziplin gefördert – 1928 wurde es sogar bei den Olympischen Spielen vorgestellt. Nach und nach wurden Skijörings auch mit Motorrädern und Autos veranstaltet. In letzter Zeit wurde es als eigene Disziplin unter dem Namen Skandinavier auch bei Hundeschlittenrennen sehr beliebt. more...
    "An erster Stelle zweifelsohne rangiert, wer eine Skikanone. Man findet sie zumeist bei Rennen und kann sie an der Nummer kennen. Auch findet man die Arrivierten fotografiert in Illustrierten. Auf Bildern lächeln sie sehr kindlich und Frauen schwärmen unverbindlich für ihre blendende Statur..." Hubert Mumelter, Skifibel more...
    Der Slalom ist eine geländemässige und technische Komposition von Figuren, verbunden durch Einzel- und Mehrfachtore, welche einen flüssigen Lauf ermöglichen und die vielseitige skitechnische Prüfung dadurch erreichen, dass im Verlaufe eines Slalomkurses Richtungsänderungen mit sehr verschiedenen Radien vorkommen. Die ideale Slalomstrecke hat unter Berücksichtigung der in den vorliegenden Bestimmungen vorgeschriebenen Höhendifferenz und der Neigung des Hanges eine Reihe von Richtungsänderungen zu enthalten, die dem Wettkämpfer gestatten, technisch einwandfrei Tore zu durchfahren. more...
    Generischer Begriff für Skiboard, abgeleitet vom Markennamen "Salomon Snowblades". more...
    Geschwindigkeitsskirennen finden seit 1930 auf speziell präparierten Pisten statt, wo die Wettkämpfer gegeneinander antreten und versuchen die höchst mögliche Geschwindigkeit zu erreichen. Spezielle Kleidung, Helm und Ausrüstung wurde entwickelt, um eine bestmögliche Aerodynamik zu erreichen. Der aktuelle Rekord der Männer - 250,790 km/h - wird von Phillippe Goitschel gehalten, schnellste Frau der Welt auf Skis ist Karine Dubouchet mit 242,26 km/h. Speedskiing ist die schnellste unmotorisierte Sportatrt der Welt. more...
    Strecksprung mit Seitwärtsgrätschen der Beine more...
    Mit dem Strecksprung wird die Schulung der Freestyle - Aerials begonnen. Dabei wird dem richtigen Absprung, der Körperspannung in der Flugphase und der abfedernden Landung besondere Beachtung geschenkt. Der Strecksprung ist Basis für alle aufrechten Sprünge. Graphic & Definition by x-skier.com more...
    Grobkörnige, runde Schmelzformen von Schnee die durch Wärmeeinwirkung oder Regen ihre Bindung verlieren. more...
    Dieser Punkt ist als Montagepunkt üblicherweise auf der Skioberfläche gekennzeichnet. Der Knackpunkt bei der Bindungsmontage ist es die Fußmitte direkt über dem Sweetspot zu platzieren. Theoretisch sorgt das für optimale Gewichtsverteilung am Ski. Ist die Bindung zu weit vorne montiert rutschen die Skienden weg; zu weit hinten wird das Drehen mühsam oder unmöglich. Sind linker und rechter Ski ungleich oder seitlich versetzt montiert, neigen die Skis zum Überkreuzen oder aus der Spur laufen. more...
    Veraltet - siehe Aussenski more...
    Skitechnik, benannt nach ihrer Ursprungsregion Telemarken in Norwegen, bei welcher der kurvenäußere Ski vorn ist; er leitet durch die Schrittbewegung die Kurve ein. Diese Technik kann nur mit Bindungen gefahren werden welche die Fersen frei vertikal beweglich lassen - Telemarkbindungen - um damit über der Biegezone im Schuh Druck auf den Ballen des kurveninneren Ski ausüben zu können. Der vordere Fuß wird an der Ferse belastet und sitzt satt und somit auch fest am Ski auf. Auch: Telemarking, FreeHeeling, Freiferseln, Ferschnheba, Skilauf mit freier Ferse, FreeHeelSkiing, Telemarkskilauf... Definition by Arno Klien telemark-austria.com more...
    Titanal ist der Name einer Aluminiumlegierung. Im Skibau wird Titanal verwendet um erhöhte Torsionssteifigkeit zu erzielen. more...
    Die Torsion ist eine Beanspruchung die den Ski um die Längsachse verwindet. Torsionssteifigkeit ist der Widerstand gegen diese Verwindung oder Verdrehung des Skis. Höhere Torsionssteifigkeit ist eine Komponente für besseren Grip beim Steuern, erfordert aber auch exaktere Fahrweise. more...
    Schneebrett das in einem leicht zugänglichen Hang abgeht, der durch schon vorhandene Spuren Sicherheit vortäuscht. more...
    Strecksprung mit Querstellen der Ski um 90° zur Sprungrichtung und entsprechende Gegendrehung des Oberkörpers.

    Graphic & Definition by x-skier.com more...
    "Hängen bleiben" auf der Kante, führt dazu, dass man den Ski nicht mehr Steuern kann, er macht sich "selbständig". Nach der breitesten Stelle des Skis an seiner Spitze verjüngt sich die Skitaillierung nach hinten bis zur schmalsten Stelle im Bereich der Skimitte. Dieser Einzugswinkel ist dafür verantwortlich, wie weit ein Ski in Schussfahrt aus der geraden Richtung gedreht und wieder zurückgedreht werden kann, ohne zu verkanten. Hierbei sind Ski mit einem großen Einzug toleranter als weniger taillierte Ski. Ebenso ist das "Brechen" der Kante im Schaufel- und Endbereich ein wichtiger Faktor um ein Verschneiden auf der Kante zu Vermeiden. Lockere Körperhaltung wirkt dem Verkanten am Besten entgegen. more...
    Die Vorspannung (Camber) ist die Wölbung des Skis. Sie dient der effektiven Druckverteilung auf Schaufel und Skiende. Eine präzise Abstimmung mit allen Flexeigenschaften ist wichtig, damit der Druck über die gesamte Skilänge durchgängig wirken kann. Bei Unstimmigkeiten kann es vorkommen, dass der Ski in der Skimitte entweder zuviel oder zu wenig Kantengriff im Kurvenverlauf aufweist und die Gleiteigenschaften beim Geradeausfahren beeinträchtigt sind. more...
    Eine Ansammlung von windverwehtem Schnee, die im Lee von Hindernissen angehäuft oder durch Windwirbel zusammengetragen wurde, häufig am Rande eines Grates oder eines Kliffs. more...
    Eine sehr effektive Sprungtrainingsanlage ohne Verletzungsrisiko für Snowboarder und Freestyler, 1970 ertmals in USA entwickelt. Der bis zu 40° geneigte Anlauf besteht aus einer mit Wasser besprühten Spezialmatte. Je nach Konstruktion und entsprechendem runden Übergang, fährt man mit bis zu 60 Km/h über den "Kicker" und landet im Wasser. Größte "Old School" Anlage: Tschechien - Betreiber Olympiasieger Alez Valenta. Größte "New School" Anlage incl. 6 Meter breite Boarderamp: Wiener Donauinsel. Defintion by Manfred Werner Austrian Freestyle Association more...
    Ein Zustand, bei dem das Tageslicht durch mehrfache Reflexion zwischen einer Schneefläche und einer geschlossenen Wolkendecke zerstreut wird. Kontraste verschwinden, der Horizont und Schneebildungen werden fast unsichtbar. more...
    Bei äußerst kalter Witterung und absoluter Windstille rieselt der Schnee in einzelnen, sehr feinen Kristallen zur Erde. Dieser Schnee mit geringer Dichte - 0.03 g/cm3 - wird im deutschsprachigem Alpenraum als Wildschnee, auf Englisch, als "Diamond Snow" oder Champagne Powder bezeichnet. more...
    Windmuster auf der Schneeoberfläche. Sie deuten auf Windeinwirkung, und damit auf Schneeverfrachtungen hin. --> Lawinengefahr! more...
    "Never eat yellow snow!" more...
    Der Z-Wert (Din-Wert) ist der Auslösewert der auf Sicherheitsbindungen für jeden Skifahrer (vom Fachmann!) individuell eingestellt werden muss. Zur Ermittlung des Z-Werts gibt es zwei amtlich anerkannte Methoden.
  • Tibiamethode: dabei wird die Breite des Tibiakopfs gemessen und der Wert anhand der Knochenfestigkeit und einiger der Parameter der Gewichtsmethode ermittelt.
  • Gewichtsmethode: Tabellenwerte werden statistisch aus Körpergrösse, Gewicht, Alter, Geschlecht, Fahrkönnen und Sohlenlänge ermittelt. more...
  • Sogenannte Ziehwege queren oder ergänzen oft Pisten die im Waldgebiet liegen. Sie werden in den Pistenbau gerne miteinbezogen um schwierige Geländeabschnitte zu umgehen. Sie wurden angelegt um Holz, das im Herbst vorbereitet wurde, auf Schnee mit Pferden ins Tal zu ziehen. Das Holzziehen war eine schwierige und gefährliche Arbeit; so mancher Holzzieher ist dabei tödlich verunglückt. more...


    Index
    Damit wir uns richtig verstehen!
    Die biblische Geschichte vom "Turmbau zu Babel" verweist auf ein Problem, das uns auch im Skisport nicht fremd ist: die Vielfalt der Sprachen und Fachausdrücke, welche die klare Kommunikation erschwert. Moderne Skiterminologie, die sich durch erneuerte Skitechnologie und Technik ergibt, entsteht nicht als Sprachmode zum Selbstzweck, sondern aus Bedarf um Benennung von Begriffen, die es vorher nicht gab.

    Damit wir uns besser verstehen gibt es hier die Betaversion des kunstpiste.com Community Projekts "Snowcast" zum gemeinsamen "Befüllen" und für alle zum kostenlos Übernehmen auf die eigene Website!
    Begriffe unklar?
    Hast du ein Wort beim Skifahren aufgeschnappt, das du gerne näher erklärt hättest aber noch nicht in der Liste steht oder bist du mit einer Definiton der Skifibel nicht einverstanden? Am Seitenende kannst du deine Anfragen oder Verbesserungsvorschläge zur Diskussion stellen.


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    Neuer Begriff ?
    02.05.2003 10:24 
     
    Peter Huber
    >> antworten
     
    Liebe Nicola

    Was ist ein Ziehweg ?
    Wer oder was wird dort gezogen ?
    Zieht das Vieh zur Weide oder wird geschlagenes Holz zu Tal gezogen oder ziiieeeht sich der Weg einfach nur so dahin ?
    Ich hab mich jedenfalls schon mehrfach gefragt und keine Antwort darauf.

    Herzlichen Gruß
    Peter
     
    Übersichtlichkeit
    02.05.2003 10:18 
     
    Peter Huber
    >> antworten
     
    Liebe Nicola
    Da die Glossary-Seite immer größer wird nimmt die Übersichtlichkeit ab.
    Meine Vorschläge:
    - Emails ('Neue Beiträge') auf getrennter Seite
    - Begriffe als Index zur schnelleren Auswahl (und um festzustellen ob es bereits den Begriff gibt), die Verweise 'more' gibt es ja bereits, und der Text dort ist wohl meist (noch ?) derselbe wie auf der Primärseite.

    Herzliche Grüße

     
    25.03.2003 19:20 
     
    >> antworten
     
    Liebe Nicola,
    nochmals Hangausgleich-im neuen Deutschen Lehrplan folgende Definition: " durch die Hangneigung und Kurvenlage befinden sich die Beine des Skifahrers auf unterschiedlicher Höhe, was er durch das Vorschieben des Bergbeins augleicht"
    Finde deshalb die Definition eigentlich durch die Assoziation Hang so treffend aber sicherlich Ansichtssache.
    Weiterhin viel Spaß bei Deiner Aufstellung und nochmals Anerkennung für Dein Engagement.

    Liebe Grüße

    Reinhold
    Feedback:
    hangausgleich
    26.03.2003 08:40 
      
     
    lieber reinhold,
    danke fuer einen echten denkanstoss! - du hast recht, der ausdruck hangausgleich ist besetzt und zwar von einem ausdruck, der aus einer anderen betrachtungsweise stammt, die stark zum katalogisieren neigt. in unserem glossar soll es aber nicht um die beschreibung von einzelteilen einer bewegung gehen, sondern um eine gut verstaendliche darstellung im dynamischen gesamtbild.
    mein erster vorschlag: "grounding" statt hangausgleich. lasst bitte alle eure ideen einfliessen! ich finde jetzt wird es echt spannend.
    liebe gruesse
    nicola
     
    Pistensau (gemeine)
    25.03.2003 09:25 
     >> antworten
     
    Salü Nicola

    Hier noch etwas für's Gemüt:

    "Pistensau bezeichnet Skifahrer (in seltenen Fällen Skifahrerinnen), die sich bedingt durch eine Charakterschwäche rücksichtslos, schnell und oft mit ungenügender Technik auf den Pisten bewegen. Pistensäue treten auch gerne im Rudel auf."

    Gruss Urs
    Feedback:
    RE: Pistensau (gemeine)
    25.03.2003 18:48 
      
     
    thanx, die sau ist schon online!
    nicola
     
    Hangausgleich
    24.03.2003 19:36 
     
    >> antworten
     
    Hi Nicola,

    Idee find ich spitze und sehr nützich.

    Hangausgleich: da ist die Definition nach Fachliteratur anderst; In Abhängigkeit von der Steile des Hanges wird der Innenski stärker nach vorne geschoben um eine optimale Haltung einnehmen zu können - dies wird als Hangausgleich bezeichnet. Deine Defintion ist die klassische Vor-Seitbeuge welche, sowohl im österreichischen als auch wiederum neu im Deutschen Aufbaulehrplan "Perfekt" Bestand hat.

    Deshalb auch "Hang"... Den "Hüftknick" ist ja eine Ausgleichsbewegung zu den Kö...
    >>Kompletten Beitrag anzeigen
    Feedback:
    RE: Hangausgleich
    24.03.2003 23:36 
      
     
    lieber reinhold,
    danke fuer dein feedback!
    das neue bild "hangausgleich" verdeutlicht den inhalt des textes besser als das cover des uralt lehrplans von prof. kruckenhauser, das eigentlich nur zur darstellung der alten form gedacht war. der begriff "hangausgleich" wird auch in der snowboard terminologie so gesehen wie ich ihn beschreibe. dein beschriebener "hangausgleich" ist fast ebenso verschwunden wie berg- talski nicht mehr zweckmaessig erscheinen. was meinst du?
    liebe gruesse
    nicola

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