
Beschneiungsanlagen mischen Wasser und kalte Luft unter Druck in einem bestimmten Verhältnis, wodurch das zerstäubte Wasser kristallisiert. Im Gegensatz zu Naturschnee gefrieren die Kristalle von technisch erzeugtem Schnee von außen nach innen. Die fertig gefrorenen Kristalle brechen auseinander, wobei sich scharfe Kanten bilden. Oft ist bei frischen Schneekristallen noch nicht alles Wasser gefroren; wird der Kunstschnee zu früh präpariert, fließt das nicht gefrorene Wasser an die Oberfläche und bildet eine Eisschicht. Die künstlich erzeugten Kristalle sind ca. 10 Mal kleiner als Naturschneekristalle, deshalb wird auf den Pisten in kurzer Zeit eine hohe Dichte erreicht. Hohe Dichte bedeutet eine große Kontaktfläche – und in Kombination mit scharfen Kristallformen eine hohe Reibung (aggressiver Schnee). Kunstschnee wird häufig mit Kompaktschnee umschrieben.
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